Historie
1844

1844

Die Vorfahren von Harry Paul Will gründen im thüringischen Schmalkalden eine Werkzeugfabrik.

Schmalkalden gilt in Deutschland als Wiege der deutschen Werkzeugindustrie.

Die erste, urkundliche Erwähnung eines Schmiedehammers geht auf das Jahr 1348 zurück.

1918

1918

Aus dem "Stammhaus" geht im Jahre 1918 die Bruno Will Gewehr- und Werkzeugfabrik hervor, welche die Tradition der Gründerväter erfolgreich fortsetzt.

1929

1929

1929 gründet Paul Groten sen. die Orbis Werkzeugfabrik in Solingen. Neben der Region um die Städte Schmalkalden und Steinbach-Hallenberg gehört das Bergische Land mit den Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal zur zweiten Hochburg der deutschen Werkzeugindustrie.

40er Jahre

1944
Nach den Luftangriffen auf Solingen im Jahr 1944 musste Orbis seine Fertigungsstätte mehrfach umziehen.

 

1944
Nach Ende des Krieges - noch vor Einmarsch der russischen Besatzungstruppen im Sommer 1945 in die ursprünglich von Amerikanern besetzte Region - gelingt Harry Paul Will, dem Sohn des Werkzeugfabrikaten Bruno Will, und drei Mitarbeitern in einer Nacht- und Nebelaktion mit einigen Maschinen, Rohlingen und Halbfertigwaren die Flucht nach Westen.

 

1948
Die Eintragung ins Handelsregister als Harry P. Will Werkzeugfabrik GmbH erfolgte am 04. März 1948.

50er Jahre
50er Jahre
1955
1955
1956

50er Jahre

Harry P. Will, der bereits vor dem Krieg enge geschäftliche Kontakte nach USA und Kanada geknüpft hatte, wo er in Fachkreisen schon bald unter dem Namen "Plier-King" bekannt war, emigrierte Anfang der 50er Jahre nach Toronto, Kanada. Dort kümmerte er sich intensiv um den Verkauf der Will Zangen und kam nur noch gelegentlich zu seiner Firma nach Neustadt, deren Geschäftsführung er seinem Partner, Richard Gies, übertragen hatte.

1955
Nach mehrfachem Umzug im Raum Stadtallendorf errichtete Harry P. Will in der Gleimenhainer Straße einen Neubau, in den die Firma im Januar 1955 umzog.


1956
1956 wird der Betrieb von Orbis aufgrund von ständiger Platznot von Solingen ins münsterländische Ahaus verlagert.

1962

1962

Im Jahre 1962 wurde die Firma Will an die Recklinghauser Familie Still verkauft, deren Stammfirma auf dem Gebiet "Planung und Bau von Kokereien und Chemieanlagen" weltweit tätig war.
Harry Paul Will verstarb wenige Jahre später in seiner kanadischen Wahlheimat.

1965

1965

Die Söhne Paul E. Groten (links) und Karl Groten (rechts) treten in die Geschäftsführung des Unternehmens Orbis ein - hier mit Paul Groten, sen. im Jahr 1965.

  • 70er Jahre

70er Jahre

Zahlreiche An- und Umbauten sowie Neubauprojekte in den 70er und 80er Jahren zeugen vom wirtschaftlichen Aufschwung der Firma Will. 1972 wurde eine neue Fertigungshalle von nahezu 2.000 qm sowie ca. 500 qm Bürofläche in Betrieb genommen. Weitere 1.800 qm Lager- und Produktionsfläche kamen 1987 hinzu. Umfangreiche Modernisierungmaßnahmen in allen Fertigungsbereichen in den Jahren 1990 und 1991 - verbunden mit dem größten Investitionsprogramm seit Bestehen der Firma - haben dazu geführt, dass Harry P. Will Neustadt zum damaligen Stand Technik zu den modernsten Zangenfabriken weltweit gehört.

 

1972 wurde im südafrikanischen Johannesburg eine Tochterfirma gegründet, die unter dem Namen Harry P. Will Südafrika seitdem Zangen herstellt und vertreibt.

1993
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1993

Orbis führt als einer der ersten Zangenhersteller 1993 ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 ein.

1994

Der gleichbleibend hohe Qualitätsstandard der bei Will in Neustadt gefertigten Zangen hat 1994 in Form eines "amtlichen" Zertifikates nach DIN ISO 9001 offizielle Bestätigung erfahren.

2003

Die KNIPEX-Werk C. Gustav Putsch KG aus Wuppertal kauft Orbis.

2006

2006

Im Jahr 2006 übernimmt die "KNIPEX-Gruppe" Will Werkzeuge aus einer Insolvenz.

2008

Orbis-Werk und Will Werkzeuge fusionieren 2008 ihren Vertrieb. Die umfirmierte Gesellschaft OrbisWill GmbH + Co. KG entsteht am Standort in Ahaus.
Will bleibt als Produktionsstandort in Neustadt erhalten.

Orbis Will GmbH + Co. KG | Ridderstraße 37 | 48683 Ahaus | +49 2561 424-0 | info@OrbisWill.de